Evaluation des Pannoramic confocals bei der ZytoVision GmbH

XTRA-ARTIKEL AUSGABE 1/2015

Pannoramic Confocal im Test: Mit detaillierten 3D-Ansichten des Zellkerns erleichtert die konfokale Scannertechnologie Forschung und Anwendung der Firma ZytoVision im Bereich Tumorpathologie.

Dr. Sven Hauke, Managing Director der ZytoVision GmbH

Dr. Norbert Drieschner, Senior Scientist der ZytoVision GmbH

 

Herr Dr. Hauke, warum war es für Sie spannend, den Pannoramic Confocal als einer der ersten Anwender in Deutschland zu testen?

Dr. Sven Hauke: Wir bei ZytoVision sind ja bekannt für unsere innovativen und neuen Produkte, hauptsächlich im Bereich der Tumorpathologie. Außerdem versuchen wir, stets auf dem technologisch neuesten Stand zu sein. Aus diesem Grund hat es uns sehr gefreut, dass wir durch die Firma Sysmex die Gelegenheit erhielten, das neueste Gerät von 3DHISTECH auf seine Eignung für unsere Anwendung oder für die Anwendung unserer Produkte durch die Kunden testen zu dürfen.

Welche Vorteile bringt die konfokale Scannertechnologie speziell für die Forschung und Anwendung in Ihrem Bereich?

Dr. Sven Hauke: Gerade im Bereich der Forschung für unsere Produkte ist es wichtig, auch mit neuen, bis dato unbekannten Signalmustern arbeiten oder auf diese eingehen zu können, um eine Verbesserung und Etablierung unserer Produkte zu erzielen. In der Regel erfolgt dies über eine manuelle Auswertung oder es wird mit einigen wenigen Schichtaufnahmen gearbeitet, um bei einer Überlagerung von Signalen entscheiden zu können, ob es sich dabei in Wirklichkeit um eine Signaltrennung handelt. Und immer mehr rückt in den Fokus, dass sich die Signale nicht zufällig im Zellkern verteilen, sondern dass es eine gewisse vorge­gebene räumliche Verteilung gibt. Gerade für diese Fragestellung war der Pannoramic Confocal ideal geeignet, da er detaillierte Ansichten auf den Zellkern in 3D ermöglichte.


»Gerade im Bereich der Forschung ist es wichtig, auch mit neuen, bis dato unbekannten Signalmustern arbeiten und auf diese eingehen zu können.«

Dr. Sven Hauke

 

 

Herr Dr. Drieschner, wie haben Sie als Hauptanwender die Arbeit mit dem Gerät empfunden?

Dr. Norbert Drieschner: Im Wesentlichen recht angenehm. Hervorheben möchte ich die Software. Diese war einerseits sehr bedienerfreundlich und einfach gehalten, erlaubte aber auf der anderen Seite eine individuelle Einstellung der wesentlichen Parameter. Natürlich war zu erkennen, dass es sich um ein Gerät in der Entwicklungsphase handelte. Zusammenfassend kann man jedoch sagen, dass es sich um ein wirklich sehr gutes Gerät handelt.

Zusätzlich zum konfokalen Scanning bietet der Pannoramic Confocal auch eine integrierte 3DView Software. Wie beurteilen Sie die Wichtigkeit dieser Technologien in der Zukunft?

Dr. Norbert Drieschner: Ich beurteile sie als sehr hoch, das Stichwort ist hier die digitale Pathologie. Insofern ist eine geeignete Software, insbesondere für den Umgang mit den Aufnahmen, immens wichtig. Speziell im Hinblick auf die Arbeit mit den Aufnahmen und deren Informationsverwertung. Dies wird sicherlich in der Zukunft zunehmend nachgefragt werden.

Von links nach rechts: Katja Eden, Dr. Sven Hauke, Dr. Norbert Drieschner, Rebecca Sostheim

 

 

 

 

 

 

»Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich um ein wirklich sehr gutes Gerät handelt.«

Dr. Norbert Drieschner

 

Waren Sie zufrieden mit der Betreuung durch Sysmex und können Sie sich vorstellen, auch in Zukunft zusammen mit Sysmex zu evaluieren?

Dr. Norbert Drieschner: Auf diese Frage kann ich mit einem klaren »Ja« antworten. Die Betreuung durch die Firma Sysmex war durchgehend sehr gut. Unsere Ansprechpartner waren stets gut zu erreichen und bei Bedarf auch schnell vor Ort. Die Einweisung war ebenfalls sehr umfassend. Auch die kleinen Kinderkrankheiten, die auftraten, wurden zeitnah gelöst. Unsere Aufgabe war es, das Gerät auf Herz und Nieren zu testen, und Sysmex hatte während der gesamten Zeit ein offenes Ohr für unser Feedback. Insofern war mein Eindruck ein sehr positiver und ich würde mich freuen, auch in Zukunft mit Sysmex zusammenzuarbeiten. Besser kann man es wirklich nicht machen!

 

Das Gespräch wurde geführt von Rebecca Sostheim.

Fotoquelle: ZytoVision GmbH

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